Ausschnitt aus dem Film „Nineteen Eighty-Four“ (1954) mit einem Abbild des so genannten „Großen Bruders“

Es kann nur eine geben

Die Wahrheit, unendliche Definitionen. Wir schreiben das Jahr 2026. Dies sind die Abenteuer der Bundesrepublik Deutschland, die mit ihren 2.612 Politikern unterwegs ist, neue Interpretationen zu finden, neue Behauptungen und neue Auslassungen. Viele Lichtjahre von der Realität entfernt, dringt Deutschland so in Abgründe vor, die kein Vernunftmensch je erwartet hat.

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Standbild aus „Dinner For One“ (1961) mit dem britischen Komiker Freddie Frinton

Same Procedure

Reza Pahlavi stellt sich das ganz einfach vor: der 65-jährige kehrt aus dem US-amerikanischen Exil gestärkt von Israel und den USA in den Iran zurück, setzt die Schreckensherrschaft seines Vaters fort und führt fürderhin ein pompöses Leben als persischer Schah, der nur vorgeben muss, seinem Geburtsland die Demokratie zurückgeben zu

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Mohammad Mossadegh

Fluch der Vergangenheit

Mit seinem 2019 vollendeten Werk Coup 53 verwirklichte der iranisch-britische Dokumentarist Taghi Amirani ein überfälliges Projekt der Aufklärung. Der persönlich wirkende, dennoch nicht minder sachlich protokollierende Film schildert beeindruckend vollständig in knapp 120 Minuten das Schicksal des letzten demokratisch legitimierten iranischen Premierministers Mohammad Mossadegh, den Großbritannien und die USA aus Gier und Großmannssucht mit Gewalt

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