Standbild aus „Dinner For One“ (1961) mit dem britischen Komiker Freddie Frinton

Same Procedure

Reza Pahlavi stellt sich das ganz einfach vor: der 65-jährige kehrt aus dem US-amerikanischen Exil gestärkt von Israel und den USA in den Iran zurück, setzt die Schreckensherrschaft seines Vaters fort und führt fürderhin ein pompöses Leben als persischer Schah, der nur vorgeben muss, seinem Geburtsland die Demokratie zurückgeben zu

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Charles de Gaulle und David Ben Gurion (1960)

Der General

Sie wollen in den Krieg ziehen, sind aber noch nicht einmal zu Frieden imstande. Das politische Mittelmaß Europas steuert mit voller Kraft in Richtung Postdemokratie. Nirgends ist ein Politiker vom Format Charles de Gaulles auszumachen, sondern nur zu strategischem Denken unfähige Kleingeister, die orientierungslosem Alarmismus frönen, ihre Staatshaushalte für Generationen

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Ruhollah Musawi Chomeini

Das selbstgemachte Reich des Bösen

Wenn ein Land als Paradebeispiel für die verabscheuungswürdige Doppelmoral des Wertewestens dienen muss, dann der Iran. Nirgends lässt sich die Verlogenheit der Briten und US-Amerikaner sowie deren Gefolgsstaaten besser beobachten als dort. Das Ergebnis ist ein eisiger Frieden, der jederzeit als auslösender Funke für einen Dritten Weltkrieg dienlich sein kann.

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Mohammad Mossadegh

Fluch der Vergangenheit

Mit seinem 2019 vollendeten Werk Coup 53 verwirklichte der iranisch-britische Dokumentarist Taghi Amirani ein überfälliges Projekt der Aufklärung. Der persönlich wirkende, dennoch nicht minder sachlich protokollierende Film schildert beeindruckend vollständig in knapp 120 Minuten das Schicksal des letzten demokratisch legitimierten iranischen Premierministers Mohammad Mossadegh, den Großbritannien und die USA aus Gier und Großmannssucht mit Gewalt

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