Hinz, Kunz, Schulz

Kaum etwas wird bewusst derart am Bürger vorbeiexerziert wie die Europäische Union: Drehtürfetischisten, Lobbysklaven, Parlamentsaltlasten, Regulierungswütige, Universalfeiglinge und Inkompetenzfanatiker wie Bangemann, Barroso, Juncker, Koch-Mehrin, Oettinger, Santer und viele andere mehr können und werden nur auf dieser reformunfähigen Politikerhalde existieren, sofern sich die in steuerfinanzierten Ledersesseln onanierende Eurokratie nicht irgendwann ihres Eheversprechens mit dem vergessenen Europäer entsinnt und von vorne anfängt. Selbst der Brexit-Warnschuss scheint dazu aber nicht anlassgebend genug gewesen zu sein, denn die SPD rekrutiert ihren Kanzlerkandidaten nun ausgerechnet aus den Reihen derer, die nicht nur die Griechen vernichtet und die Briten vertrieben, sondern auch ein Europa der Gegensätze statt Gemeinsamkeiten geschaffen haben.


Bild: Montage

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Wehe, wenn sie losgelassen!

Rechtspopulistische Parteien sowie deren Wähler sind gehorsame Soldaten eines endlosen Krieges gegen eine niemals abnehmende Überzahl amorpher Feinde. Sobald diese jedoch auf das kampfuntüchtige Heer des karriereoptimierten Gemeinplätze-Debattierclubs aus den Reihen so genannter Volksparteien treffen, entsteht ein asymmetrisches Schlachtfeld, welches das Kartenhaus einer bislang als Ordnung missverstandenen wie verkauften Kleptokratie in Sekundenschnelle zum Einsturz bringen kann. Am 23. Juni haben England, Wales und die britischen Midlands gegen die EU-Mitgliedschaft gestimmt und damit das selbsternannte große Britannien aufs Wesentliche reduziert. Währenddessen findet in den USA ein Wahlkampf zwischen Herrn Großmaul Pest und Frau Lobby Cholera statt. Eine sinnlose Auseinandersetzung, die die Interessen des Bürgers nicht nur missachtet, sondern auch den oligarchischen Geist des Sternenbanners offenbart. Ist dies der Schwanengesang dessen, was die Militärmächte mit angeschlossener Bevölkerung allen Ernstes noch zu verteidigen suchen?


Bild: Walter Piesch

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