Abschied von einem Undefinierbaren

Es war am 24. Juni 1983. Die vier jungen Leute hatten ihre Fahrt zum Open-Air-Konzert im Bieberer Berg Stadion in Offenbach fast militärisch vorbereitet. Zwei davon hatten das Konzert der „Serious Moonlight“-Tournee bereits am 20. Mai in der Frankfurter Festhalle gesehen und für gut befunden. Die anderen beiden sollten erst an diesem Abend auf ihre Kosten kommen. Zuvor jedoch wollte der elterliche Fiat nicht so recht, ganz so, als habe er sich gegen David Bowie entschieden. Das Fahrzeug quälte sich nur mühsam über die Autobahn, es stank verdammt nach verbranntem Gummi und die erwartete Hochstimmung blieb zunächst völlig aus …
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Eine Handvoll Soul

Seine Stimme ist eine Mischung aus Barry White und Isaac Hayes und sein Erscheinungsbild orientiert sich an Letzterem. Der Sizilianer reitet seit Jahren auf einer vor allem regionalen Erfolgswelle, die nach und nach nun auch in nicht-italienische Ohren überschwappt. Am 10. Juni kam Mario Biondi auf einen Abstecher ins Ancienne Belgique. Und obgleich das Konzert bis zuletzt noch nicht einmal auf den WWW-Seiten des Sängers vermerkt war, entsprachen Stimmung und Besucherzahl Auftritten von Lokalpatrioten à la Sttellla. Die italienische Fangemeinde Brüssels war komplett angetreten …
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Bon Jovi über iTunes

Wer hätte gedacht, dass das Erinnerungsvermögen Jon Bon Jovis derart kurz zurückreicht. Der Sänger behauptete am Sonntag im britischen „The Sunday Times Magazine“ doch glatt, dass Steve Jobs persönlich die Musikindustrie umgebracht hätte.
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Musikalischer Schmarotzer

Nicht wenige Entwickler leiden unter den restriktiven Regeln von Apples App Store, manche profitieren jedoch auch durch die Anwendung fragwürdiger Methoden. Die Anwendung „Classical“ für schlappe 79 Cent ist ein besonders übles Beispiel.
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Halb so gut, doppelt so teuer

Wer gute Ohren hat, der weiß, dass es zwischen einem Musikstück im Lossless-Format und einer verlustbehaftet komprimierten Variante aus dem iTunes Store einen qualitativ feststellbaren Unterschied gibt. Das hat nichts mit Esoterik zu tun, die Distanz zur unverfälschten Originalaufnahme ist einfach da, sie mag manch einem Musikfreund größer oder womöglich auch lächerlich klein erscheinen, es ist jedoch nicht mehr das, was auf der CD zu hören war. MP3 & Co. sind im Bereich der Tonkonserve im Verhältnis zur CD in etwa das, was die Fannings im Beuteltee zum hochwertigen losen Produkt darstellen. Natürlich schwindet der Unterschied zum Original ab einer Kodierung oberhalb 160 kBit/s, natürlich lässt sich vieles mit der Qualität des Kodierers wettmachen, dennoch ist die Wandlung in ein solches Format kein zweites Original mehr, es findet eine Wertminderung statt.
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