Wehe, wenn sie losgelassen!

Rechtspopulistische Parteien sowie deren Wähler sind gehorsame Soldaten eines endlosen Krieges gegen eine niemals abnehmende Überzahl amorpher Feinde. Sobald diese jedoch auf das kampfuntüchtige Heer des karriereoptimierten Gemeinplätze-Debattierclubs aus den Reihen so genannter Volksparteien treffen, entsteht ein asymmetrisches Schlachtfeld, welches das Kartenhaus einer bislang als Ordnung missverstandenen wie verkauften Kleptokratie in Sekundenschnelle zum Einsturz bringen kann.
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Hip hip Hipster?

Lifestyle-Laien rätseln: sind Hipster avantgardistische schwarze Jazzmusiker, frisch gewaschene Hippies oder ulkige bärtige Männer in Holzfällerhemden? Richtig, alles und nichts davon. Auffällig oft sieht man sie heute aber hinter einem Mac. Ob zurecht oder unrecht, Apple ist oft dabei, wenn sich irgendetwas tut. Das liegt daran, dass sich hinter dem Apfelsymbol Globalisierungskrämpfe besser verleugnen und Kreativitätsschübe besser zur Schau tragen lassen als dies hinter dem aufrichtigeren Medion-Statement möglich wäre.
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Nimmersatte Netzwanze

Spionage, Verfassungsschutz und Polizeiarbeit werden immer dann gefährlich, wenn sie sich anlassfrei und unter Vorgabe verschwommen gerechtfertigter höherer Ziele gegen den Bürger richten. Doch scheinen besagte Kräfte noch weiter gefasste Machtphantasien zu pflegen, nämlich den Aberwitz, das Internet vollständig beherrschen zu wollen. Dabei spielt die schleichende Zerstörung ehemals dezentraler Strukturen durch immer zentralere Datenhorte in den Händen nur weniger Unternehmen eine nicht unbedeutende Rolle, vermittelt sie doch den Trugschluss, es gäbe nichts anderes mehr. Aber was hat den Staaten oder deren Bürger die Überwachung bislang gebracht?
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Wer war Joe Van Holsbeeck?

Besucher und Bewohner von Europas Hauptstadt Brüssel werden sich schon bald fragen, wer wohl jener Joe Van Holsbeeck gewesen sein mag, nach dem eine kleine Straße im Stadtteil Haren (nahe des NATO-Hauptquartiers) benannt werden soll. Ein Schriftsteller, Politiker oder Komponist? Nein, ein iPod-Mordopfer.
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Der Fan, das unbekannte Wesen

„Frage nicht, was Apple für Dich tun kann, sondern was Du für Apple tun kannst!“, lautet die kompromisslose Devise echter Apple-Fans, die es trotz erster Dellen am Image des Unternehmens immer noch zahlreich gibt. Zur Versüßung des Wochenbeginns ein paar überhaupt nicht repräsentative Beispiele.
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Die Welt kommuniziert

Bei den alljährlich verfügbaren Statistiken des Vorjahres erscheint das Internet in Zahlen unfassbar groß, so unfassbar, dass selbst das Kommentieren einzelner Werte schwerfällt, weil es kaum mehr einen Vergleich zu vertrauten Größenordnungen gibt. Interessant aber allemal die Verhältnisse der Werte zueinander.
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Unterschichten-Web

Analog zu unsäglich irrelevanten TV-Inhalten aus Neun Live, MDR oder RTL/RTL2 gibt es ähnlich großen Mist auch im World Wide Web. Nur besaß man dort die Unverschämtheit, das als eine Weiterentwicklung des Bisherigen zu vermarkten und erklärte die primitive Geschäftsgrundlage, Plattformen zum Sammeln und Austausch personenbezogener Daten zu schaffen, kurzerhand als Web 2.0.
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Wer arm ist, debattiert aus Neid

Neid ist die Beschreibung eines Gefühls, das man hat, wenn man etwas besitzen will, was andere schon ihr eigen nennen. Der seit Jahren zunehmend verwandte verbale Beißreflex namens Neiddebatte wiederum diskreditiert jegliche Kritik mancher Personenkreise an den Verhaltensweisen anderer Personenkreise, indem unterstellt wird, jede Kritik erfolge lediglich aus Neid und habe keine andere Ursache oder auch nur Substanz.
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