Was willst Du?

Anfang des Jahres wurde Apple plötzlich persönlich, duzte seine deutschsprachigen Kunden und legte damit den Grundstein zu einer neuen Unhöflichkeit.


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Eins, zwei, drei

Laut dem Duden- Synonymwörterbuch ist ein „Anbieter“ ganz einfach ein Unternehmer. Und die Wortalternativen für den Unternehmer reichen vom „Industriellen“ über blumige Bezeichnungen wie dem „Schlotbaron“ bis zur in unseren Gefilden eher aussterbenden und zunehmend nach China verlagerten Gattung des „Fabrikdirektors“. Ist in einer Fachzeitschrift von einem Anbieter die Rede, so kann das natürlich auch der Anbieter einer Dienstleistung sein, was mit dem Fabrikdirektor selbstredend eher wenig zu tun hat. Auch würde man Steve Jobs trotz der industriellen Fertigung vieler seiner Produkte nicht zwangsläufig als Schlotbaron bezeichnen – er ist zudem Nichtraucher.


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Jedem seinen Standard!

Es war einmal, da zeugte Papa Sommer mit Mama Rosa zwei Töchter. Die eine hieß T-Online, die andere hieß T-Net. Verehrer, die von der schöneren der beiden Grazien etwas wollten, mussten immer auch mit der anderen ausgehen, obgleich jene unansehnlich dick war und alle dazu zwang, eine Portion ISDN oder Telefon mehr zu nehmen als man eigentlich wollte. Die meisten Probleme ergaben sich aber aus dem Umstand, dass T-Online immer alles auf T-Net schob und umgekehrt, nie wollte eine der beiden Töchter Verantwortung für ihr Handeln übernehmen, das war ein grausames Spiel.

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Äh?

Das Gegenlesen vieler Texte kann schnell langatmig, zum regelrechten „Frusterlebnis“ werden, wäre da nicht der reizvolle Vorschlag des in Mac OS X integrierten Salzstreuers unfreiwilliger Komik namens Rechtschreibprüfung, daraus ein „Brusterlebnis“ zu machen. Das lässt sich der Verfasser dieser Zeilen nicht zweimal sagen, schon kurz zuvor sollte ja aus der „Leibesertüchtigung“ die „Liebesertüchtigung“ werden. Aber muss es gleich so hochgradig pervers wie eine „Buckelorgie“ werden, ist mal von einer eher wenig angenehmen „Ruckelorgie“ in einem Videoprogramm die Rede? Und woher bitte schön den erotischen Anteil bei der banalen Textkorrektur nehmen, wenn nicht stehlen? Auch ein dazu passender Vorschlag ist nicht weit, soll doch aus Kollegin „Stanek“, Frau „Stahnke“ werden, die (im Gegensatz zu Frau Stanek natürlich!) ja vermeintlich zu allem bereit ist, verschafft man ihr auch nur ein klein wenig Publicity …


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Begriffsstutzig

Mac OS X ist ein auf mehrere Sprachen ausgelegtes System. Werden die zahlreichen regionalen Erweiterungen nicht entfernt, können Menschen aus unterschiedlichen Ländern ein und denselben Macintosh unter Mac OS X nutzen und sich darauf heimisch fühlen. Nur wenige Anwendungen werden noch mit getrennten Sprachfassungen vertrieben, die überwiegende Mehrzahl gibt sich längst weltgewandt. Zu verdanken ist dies bei Shareware wie bei kostenlosen Anwendungen nicht selten Privatpersonen. Insbesondere bei Cocoa-Applikationen ist es – technisch gesehen – fast kinderleicht, eine Oberfläche zu lokalisieren, wie es im Fachjargon heißt.

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