Ein Podest für den Mac

Für iPad, iPhone und iPod gibt es einen enormen, ja unüberschaubaren Markt an Tragetaschen, Schutzhüllen und Ladestationen. Da will der Mac auf Dauer auch mithalten und kann sich mittlerweile auf einer recht großen Auswahl von passenden Möbeln zuhause fühlen.

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Diesis (Antonio Citterio)

Sofa
Diesis (Antonio Citterio, hergestellt von B&B Italia)


Bild: David Andel

Das Diesis ist deswegen ein so interessantes Sofa, weil es zwar erst seit 1979 hergestellt wird, jedoch ohne weiteres mit modernen Klassikern der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts mithalten kann. Natürlich passt ein Sitzmöbel dieser Größe nicht unbedingt zum Fokus damaliger Gestalter, eher kleine Räume möglichst optimal auszunutzen. Doch wer heute mindestens einen 20 Quadratmeter großen Wohnraum und einen relativ breiten Flur dorthin vorweisen kann, dessen Wohnfläche dürfte auch Diesis-tauglich sein.

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Barcelona Chair (Ludwig Mies van der Rohe)

Sessel
Barcelona Chair (Ludwig Mies van der Rohe, hergestellt von Knoll International)


Bild: David Andel

Auch wenn das „Original“ hoffnungslos überteuert ist und dieses ebenso wie die nicht mit dem Segen des Metropolitan Museum of Modern Art hergestellten „Kopien“ aus italienischer Fertigung stammt, so handelt es sich doch um ein höchstinteressantes Stück Möbelgeschichte, das niemals etwas von seiner Zeitlosigkeit einzubüßen scheint. Leider lässt sich der Hersteller die eher auf eine höhere Haltbarkeit ausgerichtete Variante mit einem Gestell aus poliertem Edelstahl und mit angeschraubten Lederriemen fürstlich bezahlen, so dass meistens die „günstigere“ Chrom-Ausgabe gekauft wird.

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BeoLab 5 (David Lewis)

Was muss wohl in Bang & Olufsen gefahren sein, als vor über einem Jahrfünft der Gedanke zur Konstruktion eines solch extremen Lautsprechers aufkam? Vielleicht „Wir stecken alles Know How in ein raketenförmiges Gehäuse und hoffen dann auf zahlende Kundschaft …“? Wie dem auch sei, beim BeoLab 5 war nicht etwa die Form der Konstruktionsmaßstab, sondern die Funktion. Ein System „akustischer Linsen“ sorgt dafür, dass der ideale Hörbereich wesentlich vergrößert werden konnte und die Aufstellung der Lautsprecher somit fast nebensächlich wird. Dieses ungewöhnliche Konstruktionsprinzip von Manny LaCarrubba, Geschäftsführer der US-Firma Sausalito Audio Works, nutzt B&O in Lizenz und kombiniert dies mit der „D-Klasse“-Verstärkereigenentwicklung ICEpower. Heraus kommt dabei ein Produkt der Superlative mit absolut unverwechselbarem Aussehen und extremer Leistungsfähigkeit.


Bild: David Andel

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EA 219 (Charles Eames)

Arbeitsstuhl
EA 219 (Charles und Ray Eames, hergestellt von Vitra)


Bild: David Andel

Es gibt so gut wie keinen Bürostuhl, der das Prädikat des modernen Klassikers wirklich verdient hätte und dabei gleichermaßen gestalterische Eleganz wie zeitgemäße Ergonomie vorweisen kann. Der EA 219 ist eine fast perfekte Symbiose, denn er ist nicht nur eine ausgeklügelte Konstruktion der Eheleute Eames, er ist zudem außerordentlich bequem und sieht auch in einem Wohnraum ausgezeichnet aus, der gleichzeitig als Arbeitszimmer verwendet wird.

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Tizio (Richard Sapper)

Arbeitsleuchte


Bild: David Andel

Sie steht in fast jeder Anwaltskanzlei, Arztpraxis, jedem Chefzimmer und fast jedem Büro eines Kommunalpolitikers. Die Rede ist keineswegs von einer Flasche Wodka, sondern einer Schreibtischlampe namens Tizio. Entworfen hat das seltsame Leuchtgerät, das sich mithilfe von Gewichten ausbalanciert und lediglich mittels Druckknöpfen aus dem Textilbereich zusammengehalten wird, der Münchener Richard Sapper.

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Woher kommt das Design von Apple?

Apple wäre ohne prägnanten gestalterischen Moment nur eines von vielen Unternehmen und längst als technologischer Eigenbrötler gescheitert. Was war und ist überhaupt das oft gerühmte Apple-Design und woher kommt es?


Bild: Apple

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Zeit für einen Wechsel?

Über fünf Jahre ist es her, da gab es von Apple noch quietschbunte iMacs, einen blauen Power Mac, schwarze PowerBooks mit Silhouetten-Formfaktor und „unkaputtbare“ iBooks, die wie riesige Schminkspiegel oder Klodeckel mit psychedelischen Hintergedanken aussahen. Abgesehen vom PowerBook-Design zeichnete der Brite Jonathan Ive schon damals für die Gestaltung der Apple-Produktlinie verantwortlich – vom Experimentiertrieb in Sachen Farben und Formen ist allerdings kaum etwas übrig geblieben.

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