Steves Donald

Guter Ruf und schlechtes Gedächtnis sind enge Verwandte – das wissen alle Unholde. Und wenn Cent-Diktator Cook Martin Luther King als Trump-Trotzablasser bemüht, dann stinkt das nach altem Fisch, denn Messias Steve kam meist ganz ohne Rücksicht auf Mitmenschen und insbesondere politische Korrektheit aus.


Bild: Archiv

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Wehe, wenn sie losgelassen!

Rechtspopulistische Parteien sowie deren Wähler sind gehorsame Soldaten eines endlosen Krieges gegen eine niemals abnehmende Überzahl amorpher Feinde. Sobald diese jedoch auf das kampfuntüchtige Heer des karriereoptimierten Gemeinplätze-Debattierclubs aus den Reihen so genannter Volksparteien treffen, entsteht ein asymmetrisches Schlachtfeld, welches das Kartenhaus einer bislang als Ordnung missverstandenen wie verkauften Kleptokratie in Sekundenschnelle zum Einsturz bringen kann. Am 23. Juni haben England, Wales und die britischen Midlands gegen die EU-Mitgliedschaft gestimmt und damit das selbsternannte große Britannien aufs Wesentliche reduziert. Währenddessen findet in den USA ein Wahlkampf zwischen Herrn Großmaul Pest und Frau Lobby Cholera statt. Eine sinnlose Auseinandersetzung, die die Interessen des Bürgers nicht nur missachtet, sondern auch den oligarchischen Geist des Sternenbanners offenbart. Ist dies der Schwanengesang dessen, was die Militärmächte mit angeschlossener Bevölkerung allen Ernstes noch zu verteidigen suchen?


Bild: Walter Piesch

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Hip hip Hipster?

Lifestyle-Laien rätseln: sind Hipster avantgardistische schwarze Jazzmusiker, frisch gewaschene Hippies oder ulkige bärtige Männer in Holzfällerhemden? Richtig, alles und nichts davon. Auffällig oft sieht man sie heute aber hinter einem Mac.


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Nachruf auf einen Undefinierbaren

Es war am 24. Juni 1983. Die vier jungen Leute hatten ihre Fahrt zum Open-Air-Konzert im Bieberer Berg Stadion in Offenbach fast militärisch vorbereitet. Zwei davon hatten das Konzert der „Serious Moonlight“-Tournee bereits am 20. Mai in der Frankfurter Festhalle gesehen und für gut befunden. Die anderen beiden sollten erst an diesem Abend auf ihre Kosten kommen. Zuvor jedoch wollte der elterliche Fiat nicht so recht, ganz so, als habe er sich gegen David Bowie entschieden. Das Fahrzeug quälte sich nur mühsam über die Autobahn, es stank verdammt nach verbranntem Gummi und die erwartete Hochstimmung blieb zunächst völlig aus …


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