Steves Donald

Guter Ruf und schlechtes Gedächtnis sind enge Verwandte – das wissen alle Unholde. Und wenn Cent-Diktator Cook Martin Luther King als Trump-Trotzablasser bemüht, dann stinkt das nach altem Fisch, denn Messias Steve kam meist ganz ohne Rücksicht auf Mitmenschen und insbesondere politische Korrektheit aus. Es wäre ein total total total wahnsinniger Traum, glaubte man an den Übermenschen Steve Jobs, der sich mit bewusstseinserweiternden Substanzen im Kopf, Baez im Zelt und Dylan in den Ohren auf die Suche nach einer besseren Welt begab, dabei dann irgendwann über den Mac, das iPhone und den perfekten Fernseher stolperte und kurz vor seinem Tod noch Isaacson die Unternehmerbibel diktierte.
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Wehe, wenn sie losgelassen!

Rechtspopulistische Parteien sowie deren Wähler sind gehorsame Soldaten eines endlosen Krieges gegen eine niemals abnehmende Überzahl amorpher Feinde. Sobald diese jedoch auf das kampfuntüchtige Heer des karriereoptimierten Gemeinplätze-Debattierclubs aus den Reihen so genannter Volksparteien treffen, entsteht ein asymmetrisches Schlachtfeld, welches das Kartenhaus einer bislang als Ordnung missverstandenen wie verkauften Kleptokratie in Sekundenschnelle zum Einsturz bringen kann.
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Hip hip Hipster?

Lifestyle-Laien rätseln: sind Hipster avantgardistische schwarze Jazzmusiker, frisch gewaschene Hippies oder ulkige bärtige Männer in Holzfällerhemden? Richtig, alles und nichts davon. Auffällig oft sieht man sie heute aber hinter einem Mac. Ob zurecht oder unrecht, Apple ist oft dabei, wenn sich irgendetwas tut. Das liegt daran, dass sich hinter dem Apfelsymbol Globalisierungskrämpfe besser verleugnen und Kreativitätsschübe besser zur Schau tragen lassen als dies hinter dem aufrichtigeren Medion-Statement möglich wäre.
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Abschied von einem Undefinierbaren

Es war am 24. Juni 1983. Die vier jungen Leute hatten ihre Fahrt zum Open-Air-Konzert im Bieberer Berg Stadion in Offenbach fast militärisch vorbereitet. Zwei davon hatten das Konzert der „Serious Moonlight“-Tournee bereits am 20. Mai in der Frankfurter Festhalle gesehen und für gut befunden. Die anderen beiden sollten erst an diesem Abend auf ihre Kosten kommen. Zuvor jedoch wollte der elterliche Fiat nicht so recht, ganz so, als habe er sich gegen David Bowie entschieden. Das Fahrzeug quälte sich nur mühsam über die Autobahn, es stank verdammt nach verbranntem Gummi und die erwartete Hochstimmung blieb zunächst völlig aus …
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