Pressefeind Werbemuffel

Der Skandal ist hausgemacht – wenn inhaltsarme Medien kaum mehr etwas verkaufen, dann ist immer die Zielgruppe schuldig, niemals aber die konsequent abwesende Qualität leidenschafts- und kenntnislos verfasster Beiträge. Als ob die Flut von Firmen-PR, Verlautbarungen von Interessengruppen und die ewig gleichen Statements aus der Politik nicht schon anstrengend genug wäre, soll der geneigte Datenwanderer auch noch hüpfende, lärmende und über Länder hinweg verfolgende Brachialgrafiken mit Jahrmarktscharme über sich ergehen lassen, nur damit die werbetreibende Industrie sich auch weiterhin der Illusion hingeben kann, es interessierte sich noch jemand für deren Ergüsse und Verlage infolgedessen davon finanziell profitieren können, da ihnen sonst so offenkundig jede andere Daseinsberechtigung fehlt.
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Überflüssig wie ein Kropf

„The Daily“ war der ansonsten recht konsumfreudigen Zielgruppe der iPad-Besitzer so lieb wie Leibweh. 22 Monate lang veröffentlichte Murdochs Digitalelite im kleinen Kundenkreis von angeblich 100.000 Lesern, während zehn Prozent für alle frei zugänglich waren aber auch keinen interessierten. Umso besser daher, dass der Bildschirmkäse im virtuellen Abfalleimer landete.
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Murdoch als iPad-Gift?

Wenn es einen Hauptverantwortlichen für den Niedergang der Presse gibt, dann heißt dieser Rupert Murdoch. Wie kein anderer verknüpfte Murdoch Medien mit knallhartem Kommerz und unverblümter Propaganda als Mittel zum Zweck. Und wenn ausgerechnet dieser Murdoch mit großem Brimborium eine iPad-Zeitung startet, dann könnte dies der ganzen Plattform schaden.
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Schneller Verlagstod

Manch ein Verleger mag sich bereits gierig die Hände reiben und kühne Expansionsgedanken hegen, nimmt er die Gerüchte über einen App Store für journalistische Inhalte um Apples irgendwann vielleicht erhältlichen Tablet-Mac ernst, doch könnte das auch das Ende seiner geschäftlichen Aktivität bedeuten.
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