Mit Gummistiefeln zum Fensterputzen

In den Neunzigern hätte sich noch kaum jemand vorstellen können, dass eines Tages ausgerechnet Apple den Mobilfunkkonzern Nokia so in Angst und Schrecken versetzen könnte, dass den Finnen keine andere Wahl mehr bleibt, als auf eine Firma Microsoft zu setzen, die sich längst im Vorruhestand befindet.
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iPad, iPhone, iPod, IPv6

Auf tragische Weise teilte IPv6 lange Zeit ein Schicksal mit vielen anderen Ideen und Visionen, deren Theorie an der Realität scheitern musste. Jetzt scheint die Zeit für IPv6 allerdings reif zu sein, denn zahlreiche IP-basierte Geräte wie iPad und iPhone verschärfen die IPv4-Notlage.
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Alles halb so wild

„Übers Wochenende erhielten wir einige nützliche Rückmeldungen, dass wir es den Leuten deutlicher bewusst machen könnten, wenn sie den Zugriff auf diese Daten gewähren.“, schrieb Facebook seinen App-Entwicklern gerade einmal so, als ginge ums versehentliche Verschenken von Lutschbonbons an die falschen Kinder.
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Die Welt kommuniziert

Bei den alljährlich verfügbaren Statistiken des Vorjahres erscheint das Internet in Zahlen unfassbar groß, so unfassbar, dass selbst das Kommentieren einzelner Werte schwerfällt, weil es kaum mehr einen Vergleich zu vertrauten Größenordnungen gibt. Interessant aber allemal die Verhältnisse der Werte zueinander.
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Unterschichten-Web

Analog zu unsäglich irrelevanten TV-Inhalten aus Neun Live, MDR oder RTL/RTL2 gibt es ähnlich großen Mist auch im World Wide Web. Nur besaß man dort die Unverschämtheit, das als eine Weiterentwicklung des Bisherigen zu vermarkten und erklärte die primitive Geschäftsgrundlage, Plattformen zum Sammeln und Austausch personenbezogener Daten zu schaffen, kurzerhand als Web 2.0.
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Das Tor zur Welt fiel zu

Selten fällt eine Internetverbindung mal für mehr als nur einen kurzen Zeitraum aus. Dennoch kommt es vor, so auch beim Verfasser dieser Zeilen. Mit ihm verloren 5.500 Kunden eines kleinen DSL-Providers für eine Woche ihren Internetzugang, vorausgegangen war ein Rechnungsstreit mit dem örtlichen Ex-Monopolisten. Es geschah an einem Mittwoch früh, das ADSL2+-Modem fand keine Gegenstelle zum Synchronisieren mehr, die vom Anbieter vorschnell genannten Ursachen und Zeitangaben stellten sich nach und nach allesamt als falsch heraus, es folgten gegenseitige Schuldzuweisungen und später auch eine einstweilige Verfügung des kleinen Dienstleisters gegen den großen Telekommunikationsriesen, in deren weiterem Verlauf die Leitungen binnen zehn Stunden wieder lauffähig gemacht werden mussten – das war allerdings erst eine geschlagene Woche später. Das Ganze geschah nicht irgendwo in Deutschland, sondern in Europas Hauptstadt Brüssel.
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