Steves Donald

Guter Ruf und schlechtes Gedächtnis sind enge Verwandte – das wissen alle Unholde. Und wenn Cent-Diktator Cook Martin Luther King als Trump-Trotzablasser bemüht, dann stinkt das nach altem Fisch, denn Messias Steve kam meist ganz ohne Rücksicht auf Mitmenschen und insbesondere politische Korrektheit aus. Es wäre ein total total total wahnsinniger Traum, glaubte man an den Übermenschen Steve Jobs, der sich mit bewusstseinserweiternden Substanzen im Kopf, Baez im Zelt und Dylan in den Ohren auf die Suche nach einer besseren Welt begab, dabei dann irgendwann über den Mac, das iPhone und den perfekten Fernseher stolperte und kurz vor seinem Tod noch Isaacson die Unternehmerbibel diktierte.
Lesen Sie mehr …

Hip hip Hipster?

Lifestyle-Laien rätseln: sind Hipster avantgardistische schwarze Jazzmusiker, frisch gewaschene Hippies oder ulkige bärtige Männer in Holzfällerhemden? Richtig, alles und nichts davon. Auffällig oft sieht man sie heute aber hinter einem Mac. Ob zurecht oder unrecht, Apple ist oft dabei, wenn sich irgendetwas tut. Das liegt daran, dass sich hinter dem Apfelsymbol Globalisierungskrämpfe besser verleugnen und Kreativitätsschübe besser zur Schau tragen lassen als dies hinter dem aufrichtigeren Medion-Statement möglich wäre.
Lesen Sie mehr …

Abschied ist ein kleiner Tod

Zwischen Apple und Google herrscht Eiszeit. Die Wahl der Suchmaschinen in Safari wurde über Google hinaus erweitert, Googles Kartendienst durch einen halbfertigen eigenen ersetzt und Patentklagen zwischen der Android- und iOS-Welt sorgen für Goldgräberstimmung unter den beteiligten Kanzleien. Aber all das scheint nur Makulatur einer letztlich doch nicht vollziehbaren Trennung zu sein.
Lesen Sie mehr …

Überflüssig wie ein Kropf

„The Daily“ war der ansonsten recht konsumfreudigen Zielgruppe der iPad-Besitzer so lieb wie Leibweh. 22 Monate lang veröffentlichte Murdochs Digitalelite im kleinen Kundenkreis von angeblich 100.000 Lesern, während zehn Prozent für alle frei zugänglich waren aber auch keinen interessierten. Umso besser daher, dass der Bildschirmkäse im virtuellen Abfalleimer landete.
Lesen Sie mehr …

Warteschlangen als Strategie

Eine alte Dame betritt zum ersten Mal einen Apple Store, um sich in Sachen Mac beraten zu lassen – bislang nutzte sie nur PCs. Sie findet eine enorme Warteschlange vor und stellt sich brav hinten an. Erst nach einer halben Stunde wird sie von einem Store-Mitarbeiter angesprochen, der sie darüber aufklärt, dass die Schlange nur für iPad-Interessenten gilt …
Lesen Sie mehr …

Who comes NeXT?

Mit Bertrand Serlet verliert Apple nach Avadis „Avie“ Tevanian, Jean-Marie Hullot und Jon Rubinstein einen weiteren Pionier aus alten NeXT-Tagen. Der Kreis der langjährigen Mitstreiter von Steve Jobs wird immer kleiner. Ein Generationswechsel deutet sich an.
Lesen Sie mehr …

Keine Kaninchen ohne Ende

In einem Artikel der britischen Zeitung „The Independent“ stellt Autor Ian Burrell die gewagte These auf, dass Apple die Loyalität seiner Anwenderschaft allmählich aber sicher überreize. Das schlimme daran ist, seine Argumente klingen schlüssig.
Lesen Sie mehr …

Der gewisse Kik

Fast hätte man glauben können, es gäbe genug Software- und Protokollvarianten, um kurze Texte miteinander auszutauschen, doch sind SMS, Chat-Dienste aller Couleur, Twitter, Facebook und die guten alten E-Mails wohl immer noch zu eingeschränkt, um dem steten Drang nach totaler Kommunikation gerecht zu werden.
Lesen Sie mehr …

Was kann OS X alles zuviel?

Die Frage klingt ketzerisch. Aber nach jahrzehntelanger Aufrüstung sollte es vielleicht auch mal eine Schlankheitskur für Betriebssysteme geben, andernfalls bleibt der unmittelbar zu spürende Fortschritt stets zurück.
Lesen Sie mehr …

Kleine Bugs, die niemand behebt

Es gibt immer wieder kleine Fehler, die Apple einfach nicht behebt, beispielsweise weil der Hersteller jedes neue Hardware-Produkt schon nach kurzer Zeit als obsolet ansieht, Firmware nicht mehr aktualisiert oder manche Bugs einfach nicht als solche anerkennt.
Lesen Sie mehr …

Getrenntes iTunes-Europa?

Europa ist vereinigt, zumindest Teile davon. Es gibt gemeinsame Regeln, ein europäisches Parlament, einen europäischen Gerichtshof und eine einheitliche Währung. Im iTunes Store gibt es diese Einigung aber nicht, hier kocht man noch bevorzugt regionale Süppchen.
Lesen Sie mehr …
 Seite 1  >>
Ressorts:

Veröffentlichungsjahr: