David Andel wird neuer Chefredakteur der Mac Life

Mit Ausgabe 11.2004 erfolgt ein Schichtwechsel im Team der Mac Life bei falkemedia – Thomas Raukamp übergibt die redaktionelle Leitung an David Andel.
Thomas Raukamp leitete die Redaktion der Mac Life im Alleingang seit August 2003 und zusammen mit Marco Schmitz seit Mai 2001. „Jede personelle Phase steht auch für ein anderes Profil der Mac Life. Ich werde bemüht sein, die Zeitschrift zur herausragenden Säule der Macintosh-Berichterstattung auszubauen und ihr ein unverwechselbares Gesicht in einem Markt voller Gleichförmigkeit zu verleihen“, äußerte sich David Andel zu seiner neuen Aufgabe.

Als falkemedia die Mac Life im Jahr 2000 gründete, sah der Verlag seine Mission darin, die Publikationen-Situation in einem Nischenmarkt aufzurütteln. Aus Sicht des Verlagsleiters fehlte den Fachmagazinen für den Macintosh bereits 2000 die für den Apple-Markt typische Innovation, spritzige Lebendigkeit und der nach außen kommunizierte Apple-Enthusiasmus. Der Verlag sah eine Marktnische für ein konsumentenorientiertes, dabei gleichzeitig aber auch anspruchsvolles Mac-Magazin – thematisch im Gegensatz zum seinerzeitigen Amiga-Projekt stehend. Nach mehrmonatiger Vorbereitungsphase entstand so im November 2000 die Mac Life.

„Schon in den ersten zwölf Monaten will ich erreichen, dass alles im Magazin seinen festen Platz erhält, neue Rubriken und inhaltlich wie journalistisch herausragende Bereiche entstehen, die uns sofort erkennbar machen und anderen sogar als Beispiel dienen können. Durch die Integration der macnewspaper in die Mac Life werden außerdem Inhalte von höchster Qualität übernommen, die ganz ohne Abstriche eine Fusion von höchster Qualität darstellen. Es wird eine Freude sein, die neue und vielfältige Mac Life zu lesen, man soll neugierig auf sie sein, sich mit ihr streiten und sie zitieren können“, so Andel weiter.

Die Berichterstattung über Mac OS Classic solle mit dem Antritt Andels zudem beendet werden, da dieses Betriebssystem schon seit Jahren kein aktuelles Apple-Produkt mehr sei. Gleichzeitig würden die technische Kompetenz, der Internet-Auftritt und die Kommunikation mit dem Leser weiter ausgebaut werden.