Steve, der Palästinenser

Jetzt ist es raus: laut NYDailyNews zumindest ist Steve Jobs biologischer Sohn des palästinensisch-syrischen Politikwissenschaftlers Abdulfattah Jandali und damit ein halber Araber. Erzählt hat es dem iCEO ein Journalist namens Fredric Alan Maxwell, Jobs eisige Reaktion darauf war der E-Mail-Einzeiler „Are you a nut case?“ („Sind Sie ein Fall für den Irrenarzt?“), woraufhin Maxwell kühn entgegnete „Are you?“ („Sind Sie einer?“).


Bild: Berechtigterweise unbekannt
Doch mit jener bahnbrechenden Erkenntnis über den Führer des Fallobst-Weltkonzerns war erst der Anfang getan, der Stein des Anstoßes kam ins Rollen, die globalen Reaktionen waren ebenso spontan wie unmissverständlich. Sofort stellte der neue CPU-Kooperationspartner Apples, der US-amerikanische Prozessorhersteller Intel aus Sympathie für die neuen arabischen Wurzeln des Apple- Chefs über sein Investmentprogramm Intel Capital ein Riskokapitalfonds in Höhe von 50 Millionen US-Dollar für den Nahen Osten und die Türkei bereit.

Der israelische Vorsitzende der Arbeiterpartei und bekennende Windows-Anwender Schimon Peres weigerte sich aus Gründen der Koalitionsräson künftig noch einen einzigen Macintosh-Computer ins Land zu lassen. In einer einmaligen Kampfabstimmung verlor er daraufhin den Vorsitz an den bekennenden Mac-Fan Amir Peretz (42,35% gegen 40%), der unter frenetischem Jubel der Parteimitglieder schreiend verkündete, „Wer einen Mac einsetzt, will den Frieden!“ Likud-Chef Arik Scharon ließ stehenden Fußes durch seinen Sprecher Ra’anan Gissin erklären, man werde sich nun sehr genau überlegen, ob sich nicht per Gesetz die Einfuhr von Macintosh-Rechnern aufgrund des eindeutigen terroristischen Hintergrundes unterbinden ließe. Er habe Jobs schon lange in Verdacht gehabt, der Arafat der Informationstechnologie zu sein und werde die Verseuchung israelischer Kinder mit menschenverachtenden iPods gemeinsam mit Microsoft zu verhindern wissen sowie eine Anti-Apple-Firewall als virtuellen Zaun zur Terrorabwehr errichten. Der Zugzwang sei nun auf Seiten Apples, den Beweis anzutreten, dass man noch mit Israel kompatible Hardware herstelle.

Das deutsche Außenministerium ließ erklären, man sehe die schwer zu verleugnende terroristische Ausrichtung des US-amerikanischen Computerherstellers mit großer Besorgnis und werde sich solidarisch mit der einzigen Demokratie des Nahen Ostens zeigen. Für Israel sei es schließlich eine Überlebensfrage, die Feinde des Zionismus an der Wurzel zu bekämpfen, nicht umsonst hätten deutsche Behörden schon zuvor den Mac so gut wie nie unterstützt.

US-Präsident George W. Bush erklärte vor dem American Israel Public Affairs Committee (AIPAC), er habe soeben mit Gott gesprochen, der von ihm eine überwältigende Verbreitung von Windows verlangt habe, bis in den letzten Winkel dieser Erde, vor allem aber im Irak und in Afghanistan. Nicht umsonst säßen Vaterlandsverräter wie Al Gore im Vorstand von Apple, er glaube auch nach wie vor nicht daran, dass die Parodie aus der Tonight Show, in der Usama Bin Ladin für den iTunes Music Store getanzt habe, ironisch gemeint gewesen sei. Er gehe völlig konform mit seinem Freund Rush Limbaugh, der ehemals erklärte: „Apple ist offenkundig eine Firma, die von den politischen Ansichten ihres Vorstandes, der jetzt Al Gore einschließt, derart unter Zwang steht, dass sogar niedrigere Umsätze in Kauf genommen werden. Welch eine Schande!“

Auch der US-amerikanische Theobiologe Dr. Richard Paley führt weitere massive Beweise auf, die für gute Christen gegen jedweden Einsatz von Apple-Hardware sprechen. Der Verbreitung palästinensischer Computer und damit des Islam muss umgehend Einhalt geboten werden!

Sie können das alles nicht glauben? Dann haben Sie Recht, denn dieser Beitrag ist eine Satire!

David Andel