Schön war die Zeit

Es war einmal vor langer langer Zeit, da blieb der hochwertige Genuss konservierter Musik echten Männern vorbehalten, während Frauen sich gefälligst mit dem Kofferradio zu begnügen hatten. Man nannte das damals „High Fidelity“ (sinngemäß übersetzt: Hohe Klangtreue), kürzte es später mit HiFi ab und schuf sogar eine Industrienorm speziell für diesen Anlass. Nur was DIN 45500 (DIN: Deutsches Institut für Normung) entsprach, das war auch HiFi.

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Lost @ the AirPort?

Nein, hier geht es nicht um eine neue TV-Serie mit lauter merkwürdigen Vorkommnissen – diesmal auf einem Flughafen –, sondern um ein zunehmend ärgerliches Phänomen an der Mac-Front. Die Lösung allerdings lässt bemerkenswert lange auf sich warten, was dann doch wiederum irgendwie an den Mystery-Dauerläufer „Lost“ erinnert.

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Erst dies, dann jenes und dann wieder von vorn

Schon wer nur die wesentlichsten Anwendungen auf seinem Mac vereint, erfährt mehr oder weniger laufend von irgendeiner Notwendigkeit zur Aktualisierung. Auch Mac OS X selbst geht mit leuchtendem Beispiel voran. Fast wöchentlich gibt es irgendwo irgendwas, was zu aktualisieren vermeintlich unabdingbar ist.

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Der lange Weg zum grünen Apfel

Zur Macworld Expo im Januar 1999 wurde zwar ein grüner iMac („Lime“) vorgestellt, grün im Sinne von umweltfreundlich war der Computer im transparenten PVC-Gehäuse jedoch überhaupt nicht. Heutige Macs tragen meist teure Aluminium-Mäntel, sollte Apple also aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben?


Bild: Greenpeace

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Wird jetzt endgültig alles zu kompliziert?

VoIP (Voice over IP, also Gespräche über das Internet-Protokoll) ist ein tolles Schlagwort für jene stets etwas hinterher hinkenden Redakteure öffentlich-rechtlicher TV-Magazine. Da wird dann ganz nach Lust und Laune verallgemeinert, bis es wirklich keinem Zwangsgebührenzahler mehr weiterhilft. Wer sich derart gewappnet in das Dickicht des Datentelefonie-Waldes begibt, kommt locker darin um.

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Tonträger-Blues

Einer der Vorteile der freien Marktwirtschaft sollte immer sein, dass es keine starren, nicht am Kunden ausgerichteten Mechanismen gibt, sondern flexibel und nahe am Markt reagiert wird. So hieß es in der Vergangenheit stets, dass es die „Friss oder Stirb“-Mentalität der „kommunistischen“ Planwirtschaft mit ihren Warteschlangen vor den Ladenlokalen, der nicht vorhandenen individuellen Abstimmung der Produkte mit dem Kunden sowie jedweden fehlenden Service so gar nicht in der westlichen Welt geben könne. Leider klafft hier eine äußerst große Lücke zwischen Schein und Sein.

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Noch mehr Abstand?

Mac-Zeitschriften plagt eine permanente Kritik, fast schon ein Erbfluch: Sie halten nicht genug Abstand zu genau jenem Hersteller, von dem sie im wesentlichen handeln. So dreht sich zwar der Inhalt besagter Blätter ganz und gar leidenschaftlich um das Leben um den Mac herum, dennoch ist es nicht allzu gern gesehen, wenn die Redaktionen den Mac zu sehr lieben und vergessen, dass es auch Geräte jenseits des Macintosh-Universums gibt, die doch so schlecht nun auch nicht sind, jedenfalls vorgeblich. Dieser Standpunkt hat mit dem Einzug der Intel-Prozessoren natürlich noch zugenommen. Denn nun lassen sich die Geräte mit identischen Prozessoren, Grafikkarten und weiteren Komponenten auch noch unmittelbar vergleichen, vor allem beim Preis.

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Ich kann Dir nicht geben, was Du von mir erwartest!

MacBooks sind wie Elefanten – schön anzusehen, doch man möchte keine besitzen (frei nach W. C. Fields). Auch wenn der notorische Sexist Fields sich hier keineswegs auf MacBook-Pro-Modelle bezog, sondern auf Frauen, so fallen doch die Gemeinsamkeiten auf. Das 15" MacBook Pro ist ein schönes Gerät, das rein von den technischen Daten her für eine ganze Menge Erleichterung im Leben sorgen könnte. Es ersetzt trotz seiner geringen Größe fast einen ausgewachsenen G5 und kann sogar noch ein 30"-Cinema-Display mit Inhalten versorgen, ohne dabei allerdings neun Lüfter und eine Flüssigkeitskühlung zu benötigen.


Screenshot

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Die große Inhaltlosigkeit

Wenn ein Hersteller wie Apple zum Pressegespräch mit der Chefetage lädt, dann ist das nicht unbedingt etwas, worum man sich reißen müsste. Ob nun regionale, auf Geschäftsfelder beschränkte Geschäftsführer oder Steve Jobs selbst, es wäre ein absolutes Novum, gäbe es einmal etwas zu erfahren, was nicht längst jeder gewusst hätte. Im Prinzip könnte man sich solche Veranstaltungen ganz sparen, mehr als Gemeinplätze werden nie verkündet, eine Erleuchtung steht auch nicht zu erwarten.

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Die schleichende Ermordung der Kreativen

Ein Satz kann ein recht komplexes Gebilde sein. Damit ist nicht verbal Erbrochenes vom Schlage „Hier werden Sie geholfen“ oder „Entscheidend ist, was hinten rauskommt“ gemeint, sondern eher hintergründige und nachhaltige Aussagen in Wortform. Schöne Sätze, gute Artikel überhaupt sind oft Ergebnis einer Verkettung von Zufällen, entstanden aus einer kreativen Atmosphäre heraus. Man findet sie nicht selten in Kolumnen à la „Marc Maus“, sogar in technischen Beiträgen kommen sie zuweilen vor, insbesondere dann, wenn der Autor schon tausendmal über dieselben Themen geschrieben hat und sich allmählich der Schalk im Nacken hervortut. Aber in Ruhe Artikel zu schreiben, ist nicht immer ganz einfach. Während der Entstehung dieser Zeilen passiert es öfters, dass sich in nachbarschaftlicher Nähe eine wildgewordene Horde von Männern in Overalls mit Kettensägen und Laubsaugern derart austobt, dass jeglicher gedanklicher Faden verloren geht. Auch reichen ein paar zaghafte Sonnenstrahlen schon, damit eine bemerkenswert gut ausgestattete Rasenmäher-Armee zum Kampf bläst. Erst der Rasen, dann die Hecken, dann die Reparatur des Zaunes, dann die Reinigung der Fugen zwischen den Steinplatten. Die Frage kommt auf, in welcher Weise dies noch andere Menschen allmählich zermürben mag, die Entwickler von Software, die Reinzeichner von Druckvorlagen, die Grafiker oder auch die Studenten kurz vor einer wesentlichen Klausur.

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Wechsel schmerzt, Zeit heilt

Grundlegende Veränderungen gab es bei Apple schon etliche. So hatte der Mac-Hersteller 1993 den Umstieg auf den „Performance optimization with enhanced RISC Performance Chip“ (kurz PowerPC oder noch kürzer PPC) gewagt, was damals die einzig sinnvolle Möglichkeit war, sich von der ausgereizten CISC-Technologie der 680x0-Familie zu emanzipieren. Ein nicht minder tiefer Eingriff ins Seelenleben des Mac-Jüngers wiederum war der Abschied vom heimeligen „klassischen“ Mac OS (für die einen ein Virus) und der NeXT-verursachte Umstieg auf Mac OS X (für die anderen ein Dateigrab). Den meisten Anwendern steht nun abermals ein Umbruch bevor – auf G3, G4 und G5 folgen nicht etwa G6 und G7, nein, es ist eine Reise in ehemaliges Feindesland anzutreten, denn was gestern noch als „MHz-Mythos“ verkauft wurde, ist nun plötzlich Stand der Dinge und damit Apples Zukunft.

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Jedem seinen Standard!

Es war einmal, da zeugte Papa Sommer mit Mama Rosa zwei Töchter. Die eine hieß T-Online, die andere hieß T-Net. Verehrer, die von der schöneren der beiden Grazien etwas wollten, mussten immer auch mit der anderen ausgehen, obgleich jene unansehnlich dick war und alle dazu zwang, eine Portion ISDN oder Telefon mehr zu nehmen als man eigentlich wollte. Die meisten Probleme ergaben sich aber aus dem Umstand, dass T-Online immer alles auf T-Net schob und umgekehrt, nie wollte eine der beiden Töchter Verantwortung für ihr Handeln übernehmen, das war ein grausames Spiel.

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Tick, tick, tick …

Es gibt die Tage in zahlreichen Haushalten dieser Welt die eine oder andere Auspackzeremonie zu vollziehen: neue MacBooks, neue iMacs, allesamt auf Intel-Prozessoren basierend. Eine weitere Auspackzeremonie jedoch steht Cupertino ins Haus – die einer Dose. Gemeint ist damit nicht etwa der verballhornte Name des Disk Operating Systems, sondern die Büchse der Pandora. Die griechische Mythologie lehrt uns, dass nach deren Öffnung alles Schlechte über die Welt hereinbrach.

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